Klaus

Nachdem ich 45 Jahre lang als Patentanwalt gearbeitet habe, genieße ich jetzt die Freiräume, die ich im Ruhestand nutzen kann. Dazu gehört die Beschäftigung mit der Familienforschung - und die damit verbundene Überraschung, wenn man Familienangehörige aus früheren Zeiten findet, denen zu Lebzeiten ein hohes öffentliches Interesse entgegengebracht wurde. Es war faszinierend, ihr Leben aus den alten Quellen aufzuarbeiten und aus heutiger Sicht nochmal darzustellen. Und bei einigen fand das dann den Abschluss durch Veröffentlichung als gedrucktes Buch. 

Inzwischen sind bereits vier Bücher erschienen, die allesamt im Buchhandel (oder auch online z.B. bei Amazon) erhältlich sind. Ich stelle sie unten vor.

 

Die Bücher

Es fing mit dem Buch über einen Großonkel an. Er wollte Schauspieler werden, wanderte dann aber nach Amerika aus, und in der Familie hielt sich das Gerücht, dass er in New York an einem Theater engagiert gewesen sei.
Natürlich machte mich das neugierig, und nach erheblichen Anfangsschwierigkeiten konnte ich ihn ausfindig machen. Und zum großen Erstaunen aller in der Familie, denen der Name noch geläufig war, stellte sich heraus, dass er einer der ganz Großen war und wie kaum ein Zweiter das Publikum faszinierte. Das aufwändig gestaltete Buch "Max Lube - sein beharrlicher Weg zum Erfolg" beschreibt sorgfältig recherchiert seinen Lebensweg.

Das zweite Buch ist eine Zusammenstellung der väterlichen Vorfahren und Verwandten meiner Frau Angelika. Die Familie ist um 1880 nach Bosnien ausgewandert und baute dort mit anderen Auswanderern das Dorf Windthorst, heute Nova Topola auf. Am Ende des zweiten Weltkrieges verstreute sich die Familie über alle Kontinente.

Das nächste Buch hatte wieder biografischen Charakter, in der Familie stieß ich auf eine Charlotte Buff. Es stellte sich heraus, dass sie die "Vorlage" war zur Lotte in Goethes "Die Leiden des jungen Werther", eine Hypothek, die ihr das Leben nicht leicht machte. Das Taschenbuch rekonstruiert aus den zurückgelassenen Briefen das zwiespältige Verhältnis zwischen Charlotte und Goethe.

Und das letzte Buch, erst kürzlich veröffentlicht, spielt in Berlin um 1800. Es ist fast ein Kriminalroman, es geht um Charlotte Ursinus, eine Adelige, die als Giftmischerin angeklagt und auch verurteilt wurde. Der Fall war die absolute Sensationsmeldung und wochenlang das Tagesgespräch in der preußisczhen Hauptstadt. Es gibt dazu einiges an Romanen, die es mit der Wahrheit nicht genau nahmen. Ich habe aus den alten Gerichtsakten die Tatsachen rekonstruiert - ein Ansatz, der oft spannender und faszinierender ist als die ausgedachten Geschichten.
 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.